24 September 2017

Lipica: Sebastian Warneck und das deutsche Team gewinnen Silber

Heute ist die Zweispänner-Weltmeisterschaft im slowenischen Lipica mit dem Hindernisfahren zu Ende gegangen. Deutschland sicherte sich die Silbermedaille in der Nationenwertung. In der Einzelwertung schaffte Sebastian Warneck noch den Sprung auf den Silber-Rang. Der polnische Fahrer Sebastian Bogacz schaffte heute als einziger eine Doppel-Null-Runde. Der Ungar Martin Hölle verteidigte seinen komfortablen Vorsprung und gewann Einzelgold, während das ungarische Team seinen Titel erfolgreich verteidigte.

Sebastian Warneck
Photo: Krisztina Horváth

Um 8.30 Uhr lief die Hindernisfahrprüfung für die knapp 80 verbliebenen Teilnehmer an. Schon bald stellte sich heraus, dass der Parcours aus der Feder von Gabor Fintha von den Fahrern viel verlangen würde an Fahrkunst und Grundtempo. Nach über 40 Teilnehmern blieb der Zähler der elektronischen Ergebnistafel beim polnischen Fahrer Sebastian Bogacz zum ersten – und auch zum letzten Mal – bei null stehen. Etwa 20 Teilnehmer kamen ohne Ballabwurf durch den Parcours, nur 5 fünf schafften es, innerhalb der erlaubten Zeit zu bleiben. Nachdem sich das Wetter in den letzten Tagen von seiner schönen Seite gezeigt hatte, war heute leider Regen angesagt. Nach etwa 30 Fahrern musste der Wettbewerb sogar eine Dreiviertelstunde wegen Starkregens und Gewitter unterbrochen werden.

Die deutschen Mannschaftsfahrer, allen voran Sebastian Warneck, behaupteten ihren Silber-Rang souverän und kamen auf weniger als fünf Punkte an die führenden Ungarn heran. Warneck sezte sich mit nur 2,54 Zeitfehlern gegen die übrigen Anwärter auf Silber und Bronze durch. Der 20-jährige ungarische Fahrer Martin Hölle, bereits 2013 Weltmeister bei den Pony-Einspännern, konnte sich einen Abwurf und ein paar Zeitfehler leisten, um die Goldmedaille sicherzustellen. Bronze sicherte sich der Schweizer Beat Schenk. Lars Schwitte belegte in der Abschlusstabelle Rang 6, unmittelbar gefolgt von Anna Sandmann. Dennis Schneiders schaffte es auf Platz 11, während Stefan Schottmüller und Arndt Lörcher 15. bzw. 16 wurden. Der Italiener Joszef Dibak (ITA), Zweiter nach dem Marathon, musste seine Medaillenhoffnungen mit 13,26 Strafpunkten im Kegelfahrern begraben.

Obwohl die deutschen Mannschaftsfahrer im Kegelfahren den Rückstand auf Ungarn verringern konnten, konnten sie die erfolgreiche Titelverteidigung des dezimierten Teams um Martin Hölle und Vilmos Lázár letztlich nicht mehr gefährden. Vor allem durch einen hervorragenden zweiten Platz im Kegelfahren von Michael Sellier sicherte sich Frankreich die Bronzemedaille.

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