26 Mai 2018

Valkenswaard: Siege für Dijkhof und De Ronde im Marathon

Unter hochsommerlichen Bedingungen wurde heute der Marathon ausgetragen. Es wehte eine leichte Briese, so dass das Publikum die Darbietungen auf der Anlage von Boyd Exell. optimal genießen konnte. Viele Leute zogen den Marathontag in Valkenswaard einem Ausflug ans Wasser vor, und so säumten viele Zuschauer die Hindernisse. Die waren anspruchsvoll und der Wettbewerb spannend. Die Zeitunterschiede in der Hindernissen waren oftmals gering, und hin und wider wurden auch Fehler gemacht.

Die Hindernisse hatten alle ihre Besonderheiten. Es gab sogar drei Hindernisse mit Wasserdurchfahrten. Natürlich gab es das Wasserhindernis (Hindernis 4), aber auch in Hindernis 3 (dem Wrigleys Chewing Gum Hindernis) wurde es für die Fahrer und Grooms feucht. Das Hindernis war unter einer Brücke gebaut. Aus der Brücke fiel ein Wasservorhang herunter, durch den die Gespanne mehrfach hindurch fahren mussten. Das Publikum konnte die Leistungen in dem Hindernis vom Ufer aus betrachten, aber man konnte sich auf die Brücke stellen, um die Gespanne noch besser sehe zu können. Auch in Hindernis 8 gab es eine Wasserdurchfahrt. Dieses Hindernis enthielt einige schwierige und enge Wendungen, wodurch diese letzte Ausgabe sicherlich nicht einfach war.

 


Geert Dijkhof
Photo: Krisztina Horváth

Zweispänner

Die Zweispänner waren zunächst an der Reihe. Es wurden reichlich Fehler gemacht, von korrigierten Verfahren bis hin zu Ballabwürfen.

Die Niederländer Geert Dijkhof und Tristan Verheijen waren eine Klasse für sich. Verheijen fuhr dreimal Bestzeit, während Dijkhof sogar in vier Hindernissen die schnellste Zeit notierte.’ Adolf Fischer aus Lähden war mit seinem hervorragenden dritten Platz bester Deutscher in dieser Prüfung.

Sandmann Sprint

Zwischen Hindernis 3 und 4 wurde ein kurzer Sonderwettbewerb eingefügt, den ‘Sandmann Sprint’. Hier konnten die Gespanne auf einer geraden Strecke 100 Metern zusätzliches Preisgeld verdienen. Gewinner dieser Sonderprüfung wurde der Schweizer Martin Wagner. er legte die Strecke in 6,57 Sekunden zurück und sicherte sich den Hauptgewinn von 1000 Euro.


Koos de Ronde
Photo: Krisztina Horváth

Vierspannen

Die Vierspänner lieferten sich einen zähen Kampf. Die Unterschiede in der Spitze waren nicht groß, so dass es auf die Details ankam. Die besten fahrer waren nach Los gestartet, so dass Dressursieger Boyd Exell nicht als Letzter an den Start ging. Es wurde ein Zweikampf zwischen den Niederlanden und Belgien’ und Boyd Exell mischte vorne mit. Vor allem, als Rainer Duen seine Chancen in Hindernis 6 durch ein korrigiertes Verfahren verspielt hatte. Auch bei Boyd Exell lief nicht alles reibungslos. Er hatte Probleme im Wassergraben, was wertvolle Sekunden kostete. IJsbrand Chardon fuhr einen starken und konstanten Marathon, hatte keine Probleme und wurde Zweiter. Die Belgier Edouard Simonet und Glenn Geerts waren auch entfesselt. Simonet fuhr Bestzeit in Hindernis 3 und fuhr einen ausgeglichenen Marathon, was für Platz vier reichte. Glenn Geerts war schnell unterwegs, aber ein Ball in Hindernis 3 und schwindende Kräfte in den beiden letzten Hindernissen verhinderten eine höhere Platzierung. Er wurde Fünfter im Marathon und lotste das belgische Team auf den zwischenzeitlichen zweiten Platz in der Zwischenwertung.

Koos de Ronde fing als letzter Starter gut an, aber in Hindernis 3 drohte es schief zu gehen als er einen Abwurf hatte und fast Tor D von der falschen Seite durchfahren hätte. Die restlichen Hindernisse absolvierte er jedoch tadellos und fuhr überall Bestzeit, so dass er sich doch noch den Sieg sichern konnte.

Stand nach dem Marathon

Nach der Dressur und dem Marathon führt Lars Schwitte noch bei den Zweispännern. Geert Dijkhof hat sich durch den Marathonsieg auf Platz zwei vorgeschoben.

Bei den Vierspännern hat sich in der Spitze nicht viel verändert. Nur Koos de Ronde machte ein paar Plätze gut: es ist jetzt Dritter. Im Nationenpreis führen die Niederlande nach wie vor.

Am Sonntag wird ab 10.00 Uhr das Hindernisfahren ausgetragen.

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